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Messe Wels - Ihre Veranstaltung richtig platziert

AFRIKA - Faszination eines Kontinents - 5 fantastische AUDIO-VISIONEN
 
Prof. Sepp Friedhuber und Günter Guni zeigen in fünf fantastischen Audio-Visionen die vielfältige Faszination Afrikas. Erleben Sie Bilderreisen von der Sahara bis an das Kap, von den Safariparadiesen in Ostafrika bis zu den letzen Berggorillas, vom tiefsten Punkt in der Wüste Danakil bis zum Dach Afrikas am Gipfel des Kilimanjaro.

Samstag, 20.03.2010 ab 16.00 Uhr
WELS, MESSEZENTRUM NEU



DAS PROGRAMM:
16.00 Uhr

FASZINATION WÜSTE
Sahara - Danakil - Kalahari
Sepp Friedhuber

17.00 Uhr
REISE IN EINE ANDERE ZETI
Vergessene Völker im Süden Äthiopiens
Günter Guni

18.00 Uhr
SAFARI - DIE SCHÖNSTEN NATIONPARKS AFRIKAS
Serengeti, Masai-Mara, Ruaha, Selous und Okavango
Sepp Friedhuber

19.00 Uhr
DIE VULKANE DER GORILLAS
Kongo und Ruanda - das dunkle Herz Afrikas
Günter Guni

20.15 Uhr
BERGE AFRIKAS
Kilimanjaro, Ruwenzori und Co.
Sepp Friedhuber und Günter Guni

In den Pausen zwischen den Vorträgen gibt es Live-Musik aus Afrika von Felix Doku & Friends.



KARTEN:
Vorverkauf: € 10,-- + VVK-Gebühr. Erhältlich in allen Raiffeisenbanken OÖ und bei Ö-Ticket (www.oeticket.com)
Abendkassa: € 13,--
Kinder unter 10 Jahren sind frei.

Kartenreservierungen: Wir bieten die Möglichkeit, Eintrittskarten per E-Mail zu reservieren - bitte senden Sie Ihre Reservierungsanfrage an shop@trekking.at. Reservierte Karten können nur an der Abendkasse abgeholt werden, der Kartenpreis beträgt € 13,--.

Eine Eintrittskarte berechtigt zum Besuch aller Vorträge und Musikblöcke. Die Sitzplätze sind nicht nummeriert, es ist freie Platzwahl.

Einlass: ab 15.30 Uhr, Veranstaltungsende: ca. 21.20 Uhr



INFOS:
Ort: Messegelände Wels, Messezentrum NEU
Parken: Gratis-Parkplätze direkt neben dem Messezentrum
Garderobe: Im Messezentrum NEU
Getränke und afrikanische Snacks werden im Foyer des Vortragssaales angeboten.

Weitere Informationen: trekking.at Reise GmbH, Tel. 07242 60407, office@trekking.at, www.trekking.at



DIE AUDIO-VISIONEN IM DETAIL:
Faszination Wüste - von Prof. Sepp Friedhuber
„ Die Wüste ist nicht wüst und die Wüste ist nicht tot. Sie ist voller Farbe und die Weite des Landes, die Unendlichkeit des bleiblauen Himmels, die Kraft des Windes, die Ungebundenheit des Lebens und die Freiheit, die überall herrscht, färbt auf jeden ab, der ein paar Monate unter der Saharasonne verbringt und verwandelt auf rätselhafte Weise sein Inneres.“ (Theodore Monod)

Die angesprochenen Farben und die unendliche Weite führt Sepp Friedhuber immer wieder in die Wüsten Afrikas – erst im Jänner 2010 besuchte er die Wüste Danakil im Norden Äthiopiens und diese ganz aktuellen Bilder gehören zu den Highlight seiner Bilderreise durch die Wüsten Afrikas.

Am Beginn steht die Sahara: Bar Bela Mar - Meer ohne Wasser, nennen die Beduinen diese größte Wüste der Erde. Die Sahara birgt unendlich weite Landschaften mit einer Fülle an abstrakten Farben und Formen. Friedhuber besucht die Weiße Wüste Ägyptens, Palmenstrände unter geschwungenen Dünen in Libyen und im Tschad, Sandsteinburgen mit 10 000 Jahre alten Felsmalereien im Tassili und die Basalttürme des algerischen Hoggar-Gebirges, das zur markantesten Kulisse der Sahara zählt.

Noch tiefer im Süden liegt die Danakil-Depression – diese 70.000 qkm große Wüste im Norden Äthiopiens ist eine der abgelegensten und unwirtlichsten Regionen der Erde und gilt als das heißeste Gebiet Afrikas. Bis zu 130 m unter dem Meeresspiegel reicht dieser ausgetrocknete Nebenarm des Roten Meeres im Gebiet des Ass Ale-Salzsees. Hier werden unter großen Anstrengungen von den heimischen Afar Salzplatten aus dem Boden gehauen und auf Kamele verladen. An manchen Tagen machen sich von hier aus über tausend schwer beladene Tragtiere in langen Karawanen auf den langen Weg zurück ins Hochland. Die nahegelegene Mondlandschaft von Dallol mit ihren grellbunten Schwefelformationen wirkt diese wie nicht von dieser Welt – und ist doch nur ein vulkanischer Vorbote auf den spektakulärsten Ort in der Wüste Danakil: der Schildvulkan Erta Ale. Dieser Vulkan ist weltweit einer der wenigen, in dessen Krater sich ein aktiver Lavasee befindet. Der Blick in die Tiefe ist wie ein Blick in das Innerste unserer Erde – rote, flüssige Lava. Vor allem bei Nacht bietet sich dem Besucher ein einzigartiges Naturschauspiel und er kann ein wenig vom Atem unserer Erde verspüren.

Sepp Friedhuber beendet seine Wüstenreise in der Kalahari, herausragend durch ihre beeindruckende Tierwelt. Orangefarbene Sanddünen und eine scheinbar unendlich weite Trockensavanne mit Kameldornbäumen und Dornakazien prägen das Landschaftsbild der Kalahari-Wüste im Kgalagadi Transfrontier-Nationalpark zwischen Südafrika und Botswana - zahlreiche Säugetiere, Reptilien und Vögel sorgen in diesem Naturreservat dafür, dass die Wüste wirklich lebt.


Reise in eine andere Zeit - von Günter Guni
Im Süden Äthiopiens hat sich der Omo-Fluss im Laufe von Jahrmillionen tief in das vulkanische Gestein des Rift Valleys eingegraben. Seine Ufer sind schwer zugänglich, während der Regenzeit sind viele Gebiete gänzlich von der Umwelt abgeschnitten. Doch wer sich auf die lange und beschwerliche Reise in das Binnendelta des Omo macht, der findet eine archaische Landschaft voller Kontraste und von abgründiger Schönheit.

Am Unterlauf des Flusses lebt – heute noch wie vor hunderten von Jahren – eine bemerkenswerte Vielfalt kleiner, kulturell hochinteressanter Völker: Surma, Mursi, Hamar, Karo und viele mehr. Oft zählen die Stämme nur wenige Menschen und doch werden sie aufgrund ihrer unterschiedlichen Sprachen, Riten und Traditionen als eigenständige Völker betrachtet.

In die Stammesgebiete dieser Völker führt die neue Bilderreise von Günter Guni – eine Reise, die den Besucher in eine Welt aus Rinder- und Ziegenherden, kleinen Sorghum-Feldern, einfachen Rund-hütten, heftigen Stockkämpfen, bunt bemalten Körpern, fremden Bräuchen und archaischen Riten bringt. Eine Reise, die tief hinein in die Vergangenheit des schwarzen Kontinents führt – in eine Welt, die oft jenseits unserer Vorstellungskraft ist. Afrika für Fortgeschrittene …


Safari: die schönsten Nationalparks Afrikas - von Prof. Sepp Friedhuber
Der vielfach preisgekrönte Naturfotograf Sepp Friedhuber entführt den Besucher seiner neuen „Safari“-Audio-Vision in exotische Gegenden Afrikas, in denen die Natur noch Natur ist. Er schildert packende Safari-Erlebnisse in bekannten und unbekannten Nationalparks Ost- und Südafrikas.

Die Serengeti in Tanzania ist eines der größten Naturwunder dieser Erde. 1,5 Millionen Gnus, eine halbe Million Zebras und fast ebenso viele Antilopen wandern im Sommer nach Norden bis in die Masai Mara nach Kenia. Begleitet werden diese endlosen Herden von Beutetieren von Löwen, Leoparden und Geparden – die „großen Katzen“ sind einer der Schwerpunkte Friedhubers, begleitet werden diese von fantastischen Tier- und Stimmungsbildern im Rift Valley, am Lake Natron und im Ngorongoro-Krater, in dem noch einige, wenige Rhinozerosse leben.

Das Selous Game-Reserve ist mit einer Fläche von 55.000 qkm größer als die gesamte Schweiz. Der Rufiji-River, der das Selous-Gebiet durchströmt, ist einer der faszinierendsten Flüsse Afrikas und die Fahrt mit dem Boot ist voller Höhepunkte: An den palmenbestandenen Sandbänken des Flusses und am Ufer des Manze-Sees sonnen sich riesige Krokodile und im seichten Wasser drängen sich große Büffelherden, Flusspferde und Elefanten. Berühmt ist der Selous auch für seine vielfältige Vogelwelt.

Ebenfalls an der imaginären Route des „Southern Circuits“ in Tanzania liegt der einsame Ruaha-Nationalpark. Dieses Gebiet ist die Heimat der größten Elefantenpopulation Afrikas. Die extreme Abgeschiedenheit der Region wirkt schon beinahe spirituell.

Einige kleinere Nationalparks im Bereicht des Caprivi-Streifens in Namibia sind bis heute Geheimtipps im südlichen Afrika und bieten grandiose Natur- und Tiererlebnisse abseits der touristischen Hauptrouten. Am Ende seiner vielfältigen Bilderreise zeigt Sepp Friedhuber neue Bilder von Botswana – seine Tour
führt mit Geländewagen und Dachzelt am Randes des Okavango-Deltas durch den Chobe, Savuti und Moremi Nationalpark. Herausragend dabei die Bilder von Elefantenherden, die im letzten Sonnenlicht zur Tränke am Chobe-Fluss kommen …


Die Vulkane der Gorillas - von Günter Guni
Im Herzen des schwarzen Kontinents, in der Dreiländerecke zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo, sind einige der größten Naturwunder Afrikas zu finden. Hier leben, zwischen den mystischen Virunga-Vulkanen, dem riesigen Kivu-See und den Bergen Kahuzi und Biega sowohl die letzten Berggorillas, als auch eine stark bedrohte Population der Östlichen Flachlandgorillas. Hier liegt, tief unten im Gipfelkrater des gefährlichen Nyiragongo-Vulkans, der größte Lavasee der Erde – ein Blick in den rotglühenden Schlund ist wie ein Blick in das Innere unseres Planeten.

Bürgerkrieg und Wilderei haben die Zahl der „sanften Riesen“ drastisch reduziert und vor allem die Flachlandgorillas in Kahuzi-Biega sind mehr denn je vom Aussterben bedroht. Bis ins Jahr 2005 tobte in dieser Region der „Afrikanische Weltkrieg“, dem mehr als vier Millionen Menschen zum Opfer fielen. Daher war Kahuzi-Biega aus Sicherheitsgründen viele Jahre nicht zu erreichen, ehe es 2007 und 2008 für wenige Monate möglich war, wieder in den riesigen Nationalpark zu reisen. Doch die Ruhe und Hoffnung währte nur kurz - die neuen Kriegshandlungen, die im Oktober 2008 rund um die Stadt Goma ausgebrochen sind, machen es nun noch ein wenig unwahrscheinlicher, dass die größte Primatenart der Erde hier überleben kann …

Günter Guni hat seit 2005 zahlreiche Reisen in das unruhige Herz Afrikas unternommen – nach vielen Besuchen bei den Berg- und Flachlandgorillas konnte er nach einigen vergeblichen Versuchen im August 2008 schließlich auch auf dem Nyiragongo-Vulkan einen Blick in das Innere der Erde tun. Nur wenige Wochen später stand die Umgebung des Vulkans bei Goma im Fokus der Weltöffentlichkeit – hier brachen im Oktober 2008 schwere Kämpfe zwischen Tutsi-Milizen und der kongolesischen Armee aus. Damit scheint der aktivste und gefährlichste Vulkan Afrikas wieder für lange Zeit unerreichbar zu sein.

Günter Guni bringt in seiner neuen AudioVision „Die Vulkane der Gorillas“ ein wenig Licht in das dunkle Herz Afrikas – er berichtet von berührenden Begegnungen mit den leidgeprüften Menschen der Region, vom einzigartigen Erlebnis, einem riesigen Silberrücken-Gorilla Aug in Aug gegenüberzustehen und vom Atem der Erde, der am Lavasee des Nyiragongo zu spüren ist.


Berge Afrikas - von Prof. Sepp Friedhuber und Günter Guni
Die eindrucksvollen Berglandschaften Afrikas sind das Thema des Vortrages, welcher sich am oopulenten Bildband „Berge Afrikas“ von Sepp Friedhuber und Günter Gun orientiert - allerdings sind im Vortrag auch zahlreiche neue Bilder zu sehen, die im Buch noch nicht beinhaltet waren.

Immer wieder waren die beiden Vortragenden in Afrika, um die einzigartigen Berggruppen des Schwarzen Kontinents zu erleben. Die besten Aufnahmen von diesen Reisen, verbunden mit prägenden Eindrücken unberührter Naturlandschaften, finden in diesem Vortrag zusammen:

Ausgehend vom Hohen Atlas mit seinen Schitouren am Rande der Sahara über harmonische Dünen und bizarre Mondlandschaften in der libyschen Wüste bis zu den Extremklettergebieten Südafrikas spannt sich der Bogen. Kaum bekannt sind die Simien-Berge im Norden Äthiopiens, eingebettet in eine archaische Kulturlandschaft. Steil und abweisend zeigt sich die Gipfelregion des Mount Kenya. Der Kilimandscharo mit einer Höhe von fast 6000 m ist das Traumziel von Bergsteigern aus aller Welt. Ein geheimnisvoller Berg, auf dem man in wenigen Tagen durch alle Klimazonen der Erde steigt. Der Ol Doinyo Lengai, der heilige Berg der Masai, leuchtet in der Ferne auf dem Weg in die Serengeti: ein aktiver Vulkan, aus dem kalte Sodalava fließt. Üppige Natur erlebt man am Ruwenzori und in den Virunga-Bergen: exotische Vegetation mit riesenwüchsigen Blumen und die Begegnung mit den letzten Berggorillas.Das letzte Kapitel steuert der Bergfotograf Hermann Erber bei - er trotzt in Südafrika den Gesetzen der Schwerkraft und entführt den Betrachter in die senkrechten bis überhängenden Klettergebiete im südlichen Afrika.



DIE VORTRAGENDEN:
Sepp Friedhuber
Prof. Mag., geb. 1948 in Ansfelden/Oberösterreich, Studium der Biologie und Geowissenschaften, AHS-Lehrer in Linz, Lehrbeauftragter der Bundesanstalt für Leibes­erziehung in Linz für Alpinausbildung. Erste Expedition nach Südamerika 1973, anschließend an die 100 Reisen nach nach Südamerika, Asien und Afrika. Mitarbeit an zahlreichen Fernsehdokumentationen für „Land der Berge“. Immer wieder preisgekrönte Bilder bei nationalen und internationalen Fotowettbewerben. Weiters erhielt er den höchsten österreichischen Fernseh­preis durch den Kurier: die „Goldene Romy 2001“.

Günter Guni
Geb. 1966 in Wels/Oberösterreich ist Reiseveranstalter, Fotograf und Autor und lebt in Wels/OÖ und in Wien. An die 70 Reisen nach Asien und vor allem nach Afrika, dabei wurden alle bedeutenden Bergziele des afrikanischen Kontinents (teilweise mehrfach) bestiegen und fotografisch dokumentiert. Über seine Spezialgebiet (die Vulkane Afrikas, Berg- und Flachlandgorillas und Äthiopien) gibt es zahlreiche Veröffentlichungen in Berg-, Reise- und Outdoormagazinen.
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